Ambitionen und Ambivalenzen der Stadt Köln

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kinderfresser

 

 

« Köln ist die einzige deutsche Stadt, die mit Tel Aviv und Bethlehem städtepartnerschaftliche

Beziehungen sowohl nach Israel als auch nach Palästina pflegt. Die Stadt Köln will

damit auch einen kommunalen Beitrag zum Friedensprozess im Nahen Osten leisten. »

 

aus:

http://www.bva.bund.de/nn_372376/DE/Aktuelles/Pressemitteilungen/2010/OB__Roters__Nahostreise__PM__Stadt__Koeln,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/OB_Roters_Nahostreise_PM_Stadt_Koeln.pdf

 

Die Stadt Köln hat offenbar grosse Ambitionen, eine Präsenz zu zeigen im Nahen Osten. Im Gegensatz zu dem, was obiges Zitat Glauben macht, werden die Gelder nach Israel und « Palästina » ungleich verteilt, « Palästina » bevorzugt.

 

« Es ist festzustellen, dass das palästinensische Betlehem seit Jahren hohe Spendengehälter erhält und damit auch der Verdacht einer Bevorzugung nicht auszuschließen ist. »


aus http://reinerschleicher.over-blog.com/article-gastkommentar-von-monika-winter-71432274.html

 

Interessant ist auch, dass die Stadt Köln mit ihrer Formulierung bereits die palästinenische Staatsgründung vorwegnimmt.

 

Es ist viel die Rede von einer einseitigen Ausrufung eines palästinenischen Staates und sie ist nicht unwahrscheinlich.

 

Ich habe den Eindruck, dass die Stadt Köln in ihren Aussenbeziehungen viel auf die palästinensische Karte setzt und sich einen Gewinn daraus erhofft, frühzeitig besondere Unterstützung geleistet zu haben. Dazu gehört auch, die palästinensische Seite nicht zu verärgern durch ein Vorgehen gegen die sogenannte Klagemauer. Auf der einen Seite wortreiche aber folgenlose Resolutionen und auf der anderen Seite, in der Praxis, passive Hinnahme der Klagemauer - dahinter steckt möglicherweise mehr als eine Mentalitätsfrage, (« typisch Köln ») sondern ein Kalkül.

 

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