Gastkommentar von Monika Winter: Dazwischen gehen oder daneben liegen? Wenn linke Antisemiten gegen rechte Islamophobe auf die Strasse gehen und das bunte Köln nichts Böses dabei findet.

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Demonstrieren auch mit der Linksfraktion

 

Auch die Linksfraktion, die immer mehr durch ihren Antisemitismus auffällt, nimmt an der Großdemonstration in Köln am Samstag, den 7. Mai gegen die rechtslastige Pro Köln teil.

 

Nach Angaben auf der Homepage der Kölner Linksfraktion haben sich zwei Bündnisse gebildet – „Köln stellt sich quer“ und „Aufstehen – Hinsehen – Dazwischen gehen“. „Dazwischen gehen“ läßt nichts gutes ahnen, war bei der letzten Anti-Pro Köln-Demonstration auch der „schwarze Blog“ anwesend.

 

Es gibt kein Recht auf Rassismus“ ist auf dem Flugblatt „Aufstehen – Hinsehen – Dazwischen gehen zu lesen.

 

Nein, es gibt kein Recht dazu und Rassismus muß immer und überall bekämpft werden, das allerdings auch wenn seine Wurzeln nicht braun, sondern rot-linker Herkunft sind.

 

Auf Ihrer Homepage nennt die Linkenfraktion ein Beispiel dafür, dass „auch israelische Staatsbürger rassistisch sein können“.

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Natürlich können israelische Staatsbürger auch rassistisch sein, wie alle anderen Staatsbürger auch, israelische Bürger sind schließlich keine Außerirdischen.

Gerade der Linkspartei, die in den letzten Monaten immer wieder durch ihre antisemitischen Ausfälle auffiel, auf deren Homepage mehrere Jahre lang ein antisemitisches Flugblatt zu finden war, fällt nichts besseres ein als mit dem Finger auf Pro Köln zu deuten, die keineswegs besser sind als die Linkspartei selbst.

Köln stellt sich quer gegen eine Handvoll rechtspopulistischer Würstchen, deren zukünftiges Denken und Handeln tatsächlich nicht einschätzbar ist. Natürlich macht es auch Sinn sich rechten Tendenzen früh genug entgegenzustellen. Aber gemeinschaftlich mit der Linken?

Köln stellt sich keinesfalls quer, wenn der Staat Israel und jüdische Bürger beleidigt und damit schon wieder gedemütigt werden.

Einem Dauerdemonstranten wird es seit spätestens 2004 erlaubt täglich einseitig gegen Israel zu hetzen, öffentlich Antisemitismus zu verbreiten, Gaza mit dem Ghetto Warschau zu vergleichen und Plakate mit Hetzparolen sichtbar für jeden Besucher der Stadt, in die Höhe zu halten. Walter Herrmann ist weder Nazi, noch Rechtspopulist, auch wenn seine Parolen so klingen. Er kommt aus dem rot-linken Spektrum.

Der Rassismus auf der Domplatte, die öffentliche Hetze gegen Israel, gepaart mit Antisemitismus und NS-Parolen wird von den Demonstrierenden ausgeblendet.


Alle teilnehmenden Organisationen, Kirchen, Verbände und Vereine werden gemeinsam mit der Linkspartei marschieren Vielleicht begegnen wir ja auch Walter Herrmann unter den Demonstranten.

DaSimmaDabei“ (da sind wir dabei) und „Viva Colonia“ werden sicherlich als echte kölnische Begleitmusik nicht fehlen.



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