Der dubiose Herr X

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Wer meint, dass Anti-Zionisten Juden nicht mögen, der irrt. Sie mögen sich organisierende Juden nicht, Juden, die heute ihren eigenen Staat und dessen Schutz organisieren. Juden, die als Juden den jüdischen Staat kritisieren, sind hingegen bei den Anti-Zionisten sehr beliebt.

 

Wenn sich dabei herausstellt, dass mancher dieser Juden überhaupt gar keiner ist, die angebliche jüdische Herkunft nur erfunden ist, dann ist das nicht weiter schlimm, denn was wiegen kleine Lügen gegenüber höheren Wahrheiten?

 

Dann gibt es noch diese Abart von Juden, die die Anti-Zionisten überhaupt nicht mögen, das sind diejenigen, die nicht das Pech hatten, als Juden geboren zu werden, dafür können sie ja nichts, sondern denen irgendwann in ihrem Leben nichts Besseres einfiel als zu konvertieren.

 

Erste dubiose Eigenschaft des hier beschriebenen dubiosen Herrn X (dessen Identität ich am Ende dieses Artikels enthüllen werde): er ist zum Judentum konvertiert.

 

Wie in jeder anderen Form von Rassismus spielen auch in dieser Variante des Antisemitismus sexuelle Phantasmen eine Rolle. So hat die pure Erzählung von einem sich von Paris bis Washington austobenden, Frauen permanent belästigenden oder gar vergewaltigenden Dominique Strauss-Kahn Fernsehzuschauern über Monate lang eine permanente Gänsehaut beschert, ganz unbekümmert davon, dass es nie einen juristischen Nachweis gab. Und da haben wir in der Person unseres dubiosen Herr X einen anderen Juden, der genauso wie Dominique Strauss-Kahn nur ganz anders mit seinem Glied nichts Rechtes anzufangen weiss: er ist homosexuell, und das ist ja - « Gaypride » hin oder her - irgendwie nicht ganz normal.

 

Zweite Eigenschaft des hier beschriebenen dubiosen Herrn X: er ist schwul.

 

Strafverschärfend kommt noch hinzu, dass es in seiner Biographie ein schwarz-braunes Loch gibt, ja, er war einmal ein Nazi gewesen. Nein, nicht im Dritten Reich, das hätte man ihm längst vergeben, in der Bundesrepublik, denn dieser schwule, zum Juden konvertierte Ex-Nazi geniesst die Gnade der späten Geburt aber nicht das Recht auf Irrtum, denn es wird nicht ihm zugestanden, was man selbst nicht glaubt zu brauchen: das Recht auf Irrtum, das Recht auf Umkehr. Bei diesen Leuten klingt der Begriff « Ex-Nazi » so als wäre, uneingestanden, der Betroffene noch immer nationalsozialistisch verseucht.

 

Dritte Eigenschaft des hier beschriebenen dubiosen Herrn X: er war einmal ein Nazi.

 

Wer also ist Herr X? Und wer zeichnet dieses diffamatorische Phantombild, ohne den Namen zu nennen, ein Phantombild, aus dem schnell gefolgert werden kann, um wen es sich handelt. Nämlich um Jörg Fischer-Aharon, Herausgeber des deutsch-israelischen Internetportals HaOlam, vor dem man mich schon früh gewarnt hat. (3) Verantwortlich für dieses gruselige Phantombild ist die DONAU FALTER ZEITUNG.

 

Und weil HaOlam der Enthüllungsarbeiten von Jeniffer Nathalie Pyka (4) über die erfundene jüdische Vergangenheit von Irena Wachendorff in ihren Spalten Unterstützung und Raum gegeben hat, ist Jörg-Fischer Aharon jetzt selbst Opfer einer widerlichen Kampagne, die ihn als konvertierten Juden, Ex-Nazi und Homosexuellen gleichermassen diffamiert, als würde er die Hauptübel der Welt dreimal auf sich vereinigen. Eine Hasskampagne, die so weit geht, dass sie in (inzwischen gelöschten) Facebook-Beiträgen von seinem Tod in drei Jahren phantasiert, Opfer von Diabetes ...

 

Auch wenn diese Hetzer der « Donau Falter Zeitung » nur eine unbedeutende Gruppe darstellen, dennoch : diese Eskalation antisemitischen Hasses gegen einen jüdischen, für Israel eintretenden Journalisten in Deutschland ist beunruhigend.

 

 

(1) http://www.algemeiner.com/2012/07/04/anti-israel-activist-lies-about-being-jewish-and-her-mothers-time-at-auschwitz/

 

(2) http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=9592

 

(3) http://reinerschleicher.over-blog.com/article-ich-schreibe-bei-einem-aussatzigen-73463521.html

 

(4)http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wenn_das_nicht_antisemitisch_ist_was_dann/

 

 

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