Der Öko-Lebensstil und die sensibilisierten, langfristig denkend könnenden Deutschen

Publié le par reinerschleicher.over-blog.com

"Der Öko-Lebensstil setzt sich durch. Und Deutschland ist Vorreiter. „In Deutschland ist die Wirkung von Katastrophen wie Tschernobyl und Fukushima deutlich stärker als in unseren Nachbarländern“, sagt Studienautor Kreeb. Dort sei meist nur ein kurzer Trend zu beobachten, während die Deutschen in ihrer Mentalität sehr mitfühlend seien und sich längerfristig mit dem Thema befassten.

 

„Franzosen und Engländer sprechen immer von der ‚German Angst‘ – ich würde das allerdings eher Vorsicht nennen“, erklärt Kreeb. Deutsche seien sehr stark sensibilisiert auf globale Themen, sie seien sehr viel emotionaler als beispielsweise Franzosen."

 

aus: http://www.welt.de/wirtschaft/article13430516/Warum-die-Deutschen-Vorreiter-beim-Oekowahn-sind.html

 

Mitfuehlend ist man, wenn man nicht darauf achtet, ob es eine Zuschauerschaft gibt oder nicht. Das deutsche Mitfuehlen, von der der Artikel schreibt, ist plakativ und ihm ist wesentlich das kollektive Selbstbild, das von sich selbst produziert wird, und am schönsten ist es, wenn man nicht nur sehr von sich selbst überzeugt ist, sondern auch noch besser ist als der Rest der Welt. Besser zum Beispiel als die Franzosen, denen die Deutschen oft das Emotionalere neiden - hier bei globaleren Themen sind die Deutschen emotionaler als alle anderen. Vielleicht fehlt den anderen leicht beschränkten Völkern die Abstraktionsfähigkeit? 

 

 

 ‎"und sich längerfristig mit dem Thema befassten". Klar, den Franzosen zum Beispiel fehlt die deutsche Ausdauer. Und wenn man noch weiter in den Süden geht wird es noch schlimmer, dort sind sie völllig unfähig sich längerfristig mit dem Thema zu befassen, sie schalten ab, wo die Deutschen weiter denken und weiter kämpfen. Am deutschen Wesen wird die Welt nicht mehr genesen aber könnte wenigstens kurzfristig gerettet werden, wenn die anderen Völker nicht so abgestumpft wären und unsensibel.

 

Dieses Mitfuehlen fehlt aber sehr häufig, wenn Einzelne Opfer werden von rechtsradikaler oder anderer Gewalt. Da schauen die sensibilisierten Deutschen gekonnt weg, wie in München, als jemand totgeschlagen wurde, der jugendlichen Opfern von Gewalt helfen wollte.

 

Aber das war ja nicht globalisiert, war nur ein Mensch und Mitgefühl ist daher fehl am Platz.

Commenter cet article