Die Schweizer Hamas-Affäre: Welches Kalkül hinter dem "Dialog"?

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Es stellt sich mir die Frage, welche Motivationen die Schweiz hat, diesen angeblichen Dialog mit der Hamas zu betreiben. Es handelt sich NICHT um Ambitionen, den Konfliktparteien im Nahen Osten zu helfen, den Konflikt zu lösen, mässigend einzuwirken auf die Hamas oder ähnliches. Weder hat die Schweiz das entsprechende Gewicht noch die entsprechenden Absichten. Ich denke, dass die Schweiz eindeutig auf die palästinensische Karte setzt, das Maximum unternimmt, um der palästinensischen Seite in ihrem zukünftigen Staat zu gefallen und als deren zuverlässige Unterstützer schon vor Staatsgründung zu erscheinen. Dies besonders in dem sich veränderten Umfeld, wo die Hamas nicht mehr kontrastiert mit der ägyptischen Führung usw. Das kleine Israel wird in diesem Schweizer Kalkül bedenkenlos fallen gelassen.

Die Schweiz kann aus den ausgeführten Gründen etwas weitergehen als es EU-Länder können.

Aber auch im Falle mancher EU-Länder, ich denke gerade an Frankreich mit seinen engen Beziehungen zur arabischen Welt, sind Ideen, die Hamas durch "Dialog" einzubinden, von solchem Kalkül bestimmt und nicht wegen angeblicher Hilfestellung zur Lösung des Konfliktes.

 

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