Ein letzter Ruf in die Schweizer Wüste

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Ein letzter Ruf in die Schweizer Wüste

 

Telefonanruf, Mail und Brief blieben ohne Antwort. Am Mittwoch, 18.1.2012, in aller Frühe sendet Huguette Chomski Magnis als Europa-Sprecherin der Internationalen Allianz gegen den Terrorismus noch einmal eine dringende Mail an den Präsidenten der Universität Genf. Aus Respekt gegenüber dem Schmerz der Opfer der terroristischen Organisation Hamas sollten die Verantwortlichen der Universität dem Hamas-Sprecher das Wort verweigern. Rein rechtlich gibt es keine Handhabe dagegen, dass dem Sprecher der Hamas in der Universität das Wort erteilt wird, betont sie. Im Gegensatz zu den USA und der EU stuft die Schweiz den Hamas nicht als terroristisch ein. Sie sagt aber auch : Neben der Legalität, die der Schweiz freie Hand lässt, gibt es auch die Legitimität universeller Rechte … Die Organisation, die diese Veranstaltung heute durchführt, ist eine ONG und heisst Droits pour tous (« Rechte für alle »). Im März 2011 hat sie eine Strafanzeige gegen Shimon Peres eingereicht wegen « Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ». Und im Januar 2012 lädt sie den Hamas-Sprecher ein.

 

Rechte für alle ? Alle wohl nicht. An die Rechte der Opfer des Terrorismus, die weder angehört noch respektiert werden, denken weder die Organisation Droits pour tous noch die Verantwortlichen der Universität Genf.

 

© Reiner Schleicher

 

http://www.tsr.ch/info/suisse/3045101-plainte-contre-shimon-peres-pour-crimes-de-guerre.html

http://www.letemps.ch/Page/Uuid/9ba3595a-40e4-11e1-be15-4490bc3350aa/Le_Hamas_met_Gen%C3%A8ve_sens_dessus_dessous

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