Gastkommentar von Monika Winter: MIT GELD UND EINER RESOLUTION IM SACK NACH ISRAEL

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 kinderfresser

 

MIT GELD UND EINER RESOLUTION IM SACK NACH ISRAEL

 

 Von Monika Winter

 

Vom 16. – 21.12.2011 besuchte eine Kölner „Delegation“ – Oberbürgermeister Jürgen Roters, Frieder Wolf, Leiter Internationale Angelegenheiten der Stadt Köln und Dr. Norbert Burger, Kölner Ehrenbürger, u.weitere. - die Partnerstädte Betlehem und Tel-Aviv.

 

 

Am 20.12, also einen Tag vor der Rückfahrt veröffentlichte die Stadt Köln die „Kölner Resolution“, die sich gegen die antisemitische „Klagemauer“ in Köln richtet offiziell.

 

Bereits am 17.12. jedoch gab „Tapfer im Nirgendwo“ die Resolution inhaltlich be-kannt.

 

 

http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2010/12/17/die-mauer-muss-weg-2/

 

Hatte die Stadt eine Resolution im Notfallkoffer?

 

Sollten die Medien erst davon erfahren, wenn man gezwungen war sie vorzulegen?

 

Oder wollte man überhaupt verhindern, dass die Medien sich für die Nahostreise interessieren und Details erfahren, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren?

 

Seltsam ist jedenfalls folgendes:

 

Zur Wiederaufforstung des israelischen Carmel-Gebirges nach dem verheerenden Waldbrand wurde eine 5.000 Euro-ProCent-Spende in Aussicht gestellt und als symbolischer Spendenscheck überreicht.

 

Seit 20 Jahren unterstützen städtische Mitarbeiter durch einen Verzicht auf einen kleinen Teil ihres Gehaltes humanitäre und soziale Projekte. Rund 50 Cent pro Monat spendet im Schnitt jeder, der an der Aktion teilnimmt und auf die Cents hinter dem Komma des monatlichen Gehalts verzichtet. In der Summe macht das rund 40.000 Euro pro Jahr

Über die Verwendung der ProCent-Mittel entscheiden Oberbürgermeister Jürgen Roters und der Vorsitzende des Gesamtpersonalrates. Ganz vorne auf der Kriterien-liste stehen humanitäre und soziale Projekte in Kölns Partnerstädten, wie beispiels-weise die Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen im palästinensischen Bethle-hem

 

 

So schön, so gut, eine nette kleine Geste.

 

Eine kleine Geste, vergleicht man sie mit dem was Betlehem erhalten hat, im Dezem-ber 2010 und auch in den Vorjahren.

 

5.000 Euro im Vergleich zu 60.000,00 Euro

 

Berichtet wird nämlich nicht, dass Oberbürgermeister Jürgen Roters eine Spende über 30.000,00 Euro dem Caritas-Babyhospital und weitere 30.000,00 Euro dem

 

Guidance and Training Center Betlehem, also insgesamt 60.000,00 Euro als Spenden zur Verfügung stellte.

 

Eine Presseinformation der Stadt Köln ist lediglich bei bva.bund.de zu finden.Nur hier wird über eine Zahlung von insgesamt 60.000,-- Euro berichtet. Seltsam.

 

http://www.bva.bund.de/nn_372376/DE/Aktuelles/Pressemitteilungen/2010/OB__Roters__Nahostreise__PM__Stadt__Koeln,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/OB_Roters_Nahostreise_PM_Stadt_Koeln.pdf

 

Es ist festzustellen, dass das palästinensische Betlehem seit Jahren hohe Spendengehälter erhält und damit auch der Verdacht einer Bevorzugung nicht auszuschließen ist.

 

Es ist weiterhin festzustellen, dass die Vertreter der Stadt Köln eine Resolution gegen die „Hasswand“ in Köln ins Leben berufen und anschließend behaupten, sie könne gar nicht umgesetzt werden. Sie diente dazu, einer eventuell zu erwartenden Kritik in Tel-Aviv entgegenzuwirken, andere Gründe sind nicht erkennbar.

 

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