Ich schreibe bei einem Aussätzigen.

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Ich schreibe bei einem Aussätzigen. Nicht zu verwechseln mit FÜR einen Aussätzigen.

 

Sei vorsichtig, sagte man mir. Wer bei einem Aussätzigen veröffentlicht wird selber einer.

 

Ja, man hat mir seine Biographie unter die Nase gehalten. Sie ist tatsächlich abenteuerlich.

Sie konzentriert in einer Person alle Irrungen und Wirrungen Deutschlands vom Kaiserreich bis in unsere Tage: wir schreiben das Jahr 0,01 nach Ben Laden.

Erst Nazi, dann PDS, das geht ja noch, aber: "...wächst Jörg Fischer heran: klein, schmal und krank, d.h. heißt konkret: er ist seit dem vierten Lebensjahr Diabetiker". Das ist zuviel.

Und: "die NPD. Dort gefällt es ihm. Die Kameradschaft gefällt ihm besonders: Fischer ist homosexuell". Eine glänzende Analyse, weiss man doch, dass die Homos nach Beendigung der Gay-Pride sich in Waldlichtungen zurückziehen, um beim Lagerfeuer Kameradschaft zu pflegen.

Und wer wird noch als Kronzeuge gegen ihn aufgeführt? PDS-Ratsherr Jörg Detjen, siehe: link. Ausgerechnet ein Vertreter der Erben der stalinistischen Diktatur der DDR.

 

Sei es wie es sei, ich bin für meine Biographie veranwortlich und nicht für seine, für meine Texte und nicht für die anderer Personen, die bei HaOlam etwas veröffentlichen. Aber sollte Jörg Fischer-Aharon sich wieder zurückbewegen zur NPD, oder zur PDS, Entschuldigung: wollte sagen: die Linke, oder sollte er der Scientology-Sekte beitreten, oder nach Amerika gehen zu den Mormonen - dann werde ich sofort aufhören, etwas bei HaOlam zu veröffentlichen. Versprochen.

 

 

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